18.08.2010 | Redaktion

Computerspielemesse Gamescom eröffnet

Die größte Messe für interaktive Spiele öffnet heute ihre Pforten. In die Kölner Messehallen strömen am Mittwoch ausschließlich Fachbesucher, aber ab morgen werden die Gamer eingelassen ... und dann wirds eng in den Gängen.

Die Gamescom wirbt mit "Action, Games und Entertainment", und damit, dass alles, "was Rang und Namen hat" in der Computerspielewelt, sich hier präsentiert. Mehr als 480 Aussteller aus 33 Ländern und 200 Spielepremieren machen die Messe nicht nur zu einer gigantischen Werbeveranstaltung, sondern auch zu einer wichtigen Veranstaltung der Kulturwirtschaft. Neben den bekannten Computerspieleherstellern finden interessierte Besucherinnen und Besucher aber auch eine Reihe von Ständen industrieunabhängiger Initiativen, die sich dem Thema Computerspiele aus medienpädagogischer Sicht widmen; diese sind vor allem im Ausstellungsbereich gamesCompetence zu finden.

 

gamesCompetence

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bpb: www.spielbar.de
In Halle 8, Ebene 1, Gang B, Stand 049 präsentiert sich die Bundeszentrale für politische Bildung. Ihr Angebot umfasst neben PC-Lernspielen vor allem Informationsangebote für Lehrer und Eltern, wie medienpädagogische Handreichungen und Bücher sowie die Plattform www.spielbar.de mit Informationen und Beurteilungen von Computerspielen.

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EU-Initiative klicksafe
Im gamesCompetence-Bereich (Halle 8.1, Gang C, Nr. 040c) können sich Jugendliche, Eltern und Pädagogen bei der EU-Initiative klicksafe umfassend zum Thema Sicherheit im Internet informieren, beim "klicksafe-Tresorspiel" ihr Wissen unter Beweis stellen und an der Buttonmaschine einen eigenen Anstecker zum Thema Internet und Computerspiele produzieren.

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Kinderschutzbund Bayern: "play2gether"
In Halle 08.1 Stand C044 finden Sie den Deutschen Kinderschutzbund, der am 21. August Eltern und Kinder zu einem gemeinsamen Spielevent einlädt. Weitere Initiatoren sind das ComputerProjekt Köln e. V., das Institut zur Förderung von Medienkompetenz der FH Köln, spielraum, und Turtle Entertainment.

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Spielen verbindet - eine Initiative der Spieleindustrie
Eine nicht ganz unabhängige Initiative, nämlich vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V., verbirgt sich hinter "Spielen verbindet". Zusammen mit dem deutschen Kinderschutzbund hat die Initiative einen Ratgeber für Eltern mit 10 Tipps zum Umgang mit Computer- und Videospielen entwickelt.

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Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten
Auch der KJM-Stand ist im Bereich gamesCompetence (Halle 8.1, C – 040a)zu finden. Hier erfahren Interessierte, auf was sie bei Computerspielen im Hinblick auf Jugendmedienschutz achten sollen und können den neuesten Band der KJM-Schriftenreihe erwerben ("Umstritten und umworben: Computerspiele – eine Herausforderung für die Gesellschaft")

Deutscher Kulturrat: Mehr Mut zur Kunst, bitte!

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann fordert übrigens die Computerspieleindustrie zu mehr Mut zu künstlerischen Experimenten auf.

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Streitfall Computerspiele
Das Buch "Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz" kann unter dieser URL als PDF-Dokument heruntergeladen werden

 
 
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