08.05.2012 | PM bpb
12. Bundeskongress Politische Bildung zum Thema Partizipation
Kaum ein anderes Thema wird derzeit so kontrovers diskutiert, wie die direkte Beteiligung der Bürger an öffentlichen Entscheidungsprozessen. Und so steht das Phänomen Partizipation – Teilhabe, Mitbestimmung, Einbeziehung – im Zentrum des 12. Bundeskongresses Politische Bildung, der vom 21. bis 23. Mai im Berliner Friedrichstadtpalast und im Congress Center stattfindet.
Der Bundeskongress ist die zentrale Veranstaltung der Aktionstage Politische Bildung 2012 und trägt den Titel "Zeitalter der Partizipation. Paradigmenwechsel in Politik und politischer Bildung?". Veranstalter sind die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung e.V. (DVPB) und der Bundesausschuss Politische Bildung (BAP).
Das zentrale Anliegen der Tagung ist es, das System der parlamentarischen Demokratie und die Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung zusammenzudenken. Dabei ist Partizipation Thema und Programm: Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops drehen sich drei Tage lang um Open Government und Demokratie 2.0, Partizipation und Nachhaltigkeit, politische Diskussion in Unterhaltungs- und Sozialen Medien, Inklusion und Exklusion, Transparenz, Beteiligungskonzepte auf nationaler, europäischer und globaler Ebene.
Die Kongresstage bauen inhaltlich aufeinander auf: Spricht Colin Crouch am ersten Tag über "Neue Formen der Partizipation als Markenzeichen der Postdemokratie", diskutieren am zweiten Tag namhafte und internationale Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in insgesamt elf Sektionen über unterschiedliche Aspekte und Dimensionen der Beteiligung. Laszlo Trankovits, Guido Brombach, Barbara Pfetsch, Sigrid Baringhorst und Günter Metzges stellen sich der Frage: "Web 2.0 – Demokratie 2.0?". Am dritten Tag folgen auf den theoretischen Input 50 Praxisworkshops. Darunter das Thema: "Politik in den Unterhaltungsmedien – Partizipation bei den Simpsons".
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