06.10.2009 | Redaktion

Keine Angst vorm Handy!

Handys werden im Bildungsbereich meist als störende Ablenkung der Lernenden und als Hilfsmittel bei Täuschungsversuchen angesehen und nicht zuletzt wegen ihrer nervigen Klingeltöne gehasst. Die kostspieligen Mobiltelefone in der Hand der Lernenden sind in der Regel moderne Multifunktionsgeräte, deren Leistungsumfang eigentlich auch sinnvoll zu nutzen wäre. Probieren Sie's doch mal aus, zum Beispiel mit einem Handyfilm.

Wir haben uns in diesem Dossier auf die Möglichkeiten der kreativen Medienarbeit mit dem Handy konzentriert. Sie finden hier ausführliche Informationen über den Handyfilm, der als Medium auch in Berufsvorbereitung und Ausbildungsbegleitung seinen Platz haben kann. Außerdem schlagen wir Ihnen Einsatzmöglichkeiten weiterer Handyfunktionen vor, um die Informationsspeicherkapazität im Sinne der (beruflichen) Bildung nutzbar zu machen.

 

Filmclip "Kreative Medienarbeit - Handyfilm"


Technik und Ästhetik

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FAQ - Technisches
Sie möchten ebenfalls einen Handyfilm mit Ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern drehen? Hier erklären wir Ihnen Schritt für Schritt alles, was Sie dafür wissen müssen.

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Verständlich informieren mit Filmen
Das richtige Maß und die richtige Zusammensetzung der Informationen zu finden, ist im Medium Film besonders schwierig. Die Informationen laufen über zwei Kanäle: Filmzuschauer sehen Bilder und hören gleichzeitig Text. Wie ergibt beides zusammen einen Sinn?

Beispiele

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Handyfilme von Jugendlichen
Während der Bildungsmesse 2010 fanden am qualiboXX Stand mehrere Handyfilm-Projekte mit Jugendlichen statt. Die Filmbeispiele geben Einblick in die Handyclip-Ästhetik, aber auch in die technische und inhaltliche Qualität, die die Jugendlichen innerhalb kurzer Zeit realisiert haben.

Pädagogik und Didaktik

Artikel

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Kompetenzen sichtbar machen durch eine FOTOSTORY
Mit ihrer FOTOSTORY dokumentieren junge Menschen, welche Kompetenzen sie während eines Betriebspraktikums demonstrieren konnten. Die Fotos zeigen ihre individuelle Sicht auf das, was sie selbst als bedeutsam einschätzen.

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Handys in pädagogischen Kontexten
Besonders die bildgebenden Funktionen der Handys, also Foto und Film, sind immer wieder Gegenstand öffentlicher Debatten und werden als problematisch empfunden. Wie und warum kann die Handykamera im pädagogischen Kontext sinnvoll integriert werden?

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Klare Regeln bei der Handyordnung
Dürfen Teilnehmer zum Stützunterricht ein Handy mitbringen? Wenn ja, muss es dann ausgeschaltet sein? Und wie ist es in der betrieblichen Ausbildung? Gibt es Zeiten oder Orte, wo das Handy tabu ist? Klare Regeln zur Handynutzung helfen, damit aus den ständigen Begleitern keine steten Störenfriede werden.

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Das Handy als Lernmedium
Das Handy ist nicht nur Telefon für die Direkt-Kommunikation. Es kann auf verschiedenen Wegen Informationen speichern und wiedergeben und ist daher als Aufnahmegerät und mobile Gedächtnisstütze auch ganz hervorragend für die Prüfungsvorbereitung zu gebrauchen.

Rezensionen

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Handy - Eine Herausforderung für die Pädagogik
Das Buch bietet Pädagoginnen und Pädagogen einen breiten Einstieg in die aktuelle Diskussion rund um's Handy. Erwachsene, die ihr eigenes Handy bisher nur zum Telefonieren nutzen, vermittelt es etwas von der Faszination und dem Stellenwert, welche die multifunktionalen Geräte für Jugendliche haben, thematisiert dabei aber auch die problematischen Seiten.

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Medienkompetenzförderung für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Lebenslagen
Die Autorinnen dieser LfM-Dokumentation, in der es nicht nur um Handynutzung geht, treten der verbreiteten Defizitorientierung vieler Pädagogen im Umgang mit jugendlicher Mediennutzung entgegen. Sie sprechen sich bei der Medienpädagogik für eine Orientierung an jugendlichen Lebenswelten aus, und dazu gehört unzweifelhaft das Handy.

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Mobile Learning Exploration System (Moles)
Mobile Endgeräte sinnvoll für Lehr- und Lernzwecke zu nutzen, ist Ziel des Mobile Learning Exploration Systems, kurz "Moles". Lehrkräfte oder Lernende erstellen multimediale interaktive Arbeitsbögen am PC, übertragen sie aufs Handy und begeben sich damit auf eine Exkursion. Einer strukturierten Betriebserkundung steht dann nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen

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Nützliche Internetadressen
Hier finden Sie Links zu Tipps und Tricks, die bei der Produktion eines Handyfilms zu beachten sind, aber auch Aufklärungsmaterial zum so genannten Happy Slapping.

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Das Handy als Multifunktionsgerät
Nur jeder sechste Handybesitzer verwendet das Gerät ausschließlich zum Telefonieren. Wie es tatsächlich genutzt wird, zeigt diese Presseinformation der Bitkom.

Wettbewerbe 2010

Handyfilm Wettbewerb der filmothek NRW

Bei dem ersten Handyfilm-Wettbewerb 2009 der filmothek der jugend nrw. e. V. hatten Jugendliche, Einzelpersonen, Gruppen oder ganze Schulklassen die Möglichkeit, ihren selbst gedrehten Handyfilm zu einem Wettbewerb einzureichen. Die Filme werden auf der Internetseite der filmothek NRW veröffentlicht und zum Download bereitgestellt.

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www.filmothek-nrw.de

Ohrenblick 2010

Der 6. bundesweite Handyclip-Wettbewerb steht dieses Jahr unter dem Motto "Du und deine Nachbarn": "Wie sieht es aus in deinem Viertel? Was tut sich in dem Haus, wo du wohnst? Wo würdest du gern leben?" Eine Übersicht der Wettbewerbsbeiträge aus dem Jahr 2009 findet sich auf der Seite.

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www.ohrenblick.de/

Typ 2020 -  Was morgen zählt!

Der Medienwettbewerb "typ2020 - was morgen zählt!" richtet sich nur an Jungen.  Der bundesweite Medienwettbewerb fordert Jungen bis 18 Jahren dazu auf, sich bewusst mit gegenwärtigen und zukünftigen Männerbildern, mit männlichen Lebensentwürfen und -träumen zu beschäftigen - und die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung zu dokumentieren nach dem Motto: "Mach was, was du noch nie gemacht hast! - Dein Leben im Jahr 2020. Eingereicht werden können auch Handyclips, aber auch andere Er wird initiiert vom Projekt Neue Wege für Jungs. Der Wettbewerb bietet die Möglichkeit der kreativen Projektarbeit, die Sie als Pädagogin oder Pädagoge beratend begleiten. Auf der Website finden Sie kostenloses didaktisches Material. Einsendeschluss war am 28. Februar 2010, doch am 14. April startet das Online-Voting.

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www.typ2020.de

 
 
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